Frühe Hilfen

Marte Meo

Der Name Marte Meo bedeutet „etwas aus eigener Kraft zu erreichen“ und wurde von der Begründerin Maria Aarts (NL) gewählt, um das zentrale Anliegen ihrer Methode auszudrücken: Menschen sollen Zugang zu ihren eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bekommen, um sich aus eigener Kraft weiter zu entwickeln und um andere in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Die Marte Meo Methode hat sich besonders im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gem. § 27 ff. SGB VIII bewährt.

Gearbeitet wird mit Unterstützung von Videoaufnahmen, das heißt wir nehmen familiäre Interaktionen in Alltagssituationen mit einer Videokamera auf. Diese werden anhand der Fragestellung mit den Beteiligten ausgewertet und bearbeitet.

Im Auswertungsgespräch (Review) mit der Familie geben die Marte Meo Therapeut/innen anhand ausgewählter Videoszenen und Bildern Informationen darüber, wie für die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern entwicklungsunterstützendes Verhalten aussehen kann und was es in den verschiedenen Entwicklungsphasen bewirkt.

Menschen, die mit Marte Meo begleitet werden, erleben ihr eigenes Können und fassen wieder Zutrauen in ihre Fähigkeiten.

Schwierigkeiten können so als Herausforderungen gesehen und zu Möglichkeiten verwandelt werden.

Marte Meo fördert bei Kindern und Jugendlichen:

  • die körperliche Entwicklung
  • die Sprache
  • die sozialen Fähigkeiten
  • die Spielfähigkeit
  • die Emotionalen Fähigkeiten